Ton Matton versucht das strategische Denken von Architekturstudenten, die Oberflächenverliebtheit von Designern, und das zerstörerische Moment von Künstlern in Verbindung zu bringen. Matton erwartet eine hohe Eigenständigkeit und Lebenstauglichkeit der Studierenden. Alltag und Soziales sind Gegenstand der Verhandlungen. Das Curriculum bleibt flexibel. Wenn benötigt, handelt Ton Matton anti-disziplinär. Arbeiten in 1:1 sind bevorzugt. Die Einbettung eigener Ideen in nachhaltige Strukturen wird erwartet. Der Unterricht ist alltagsutopieorientiert.
Ton Matton praktiziert seit 1991 durchgehend Dozententätigkeiten,
u.a. an den Architekturakademien in Amsterdam und Rotterdam, der Hochschule
für Raumplanung und Umwelt in Deventer, TU Delft, TU Eindhoven und Wismar
School of Architecture.
Ton Matton war zwischen 2003 und 2005 Gastprofessor für Künstlerisches
Design an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.
Anschließend übernahm er eine Gastdozentur an der Design Academy
Eindhoven im „Man and Humantiy“ Master Program. Dort lehrt Matton
im Rahmen eines Konversions-Projektes in und über die Wohn- und Arbeitsstrukturen
der Stadt Djenné/Mali/Afrika.
Während Mattons Gastprofessur im Studiengang Design an
der Hamburger Hochschule für bildende Künste existierte das STUDIO
K38, eine Aktionismus-Einheit selbständig agierender Design-, Film- und
Architekturstudenten. Zu Beginn stand für Ton Matton, bei Verzicht auf
einen eigenen Büroraum, die Fixierung auf einen freien Projektraum mit
hoher studentischer Aneignung. Die Mitglieder des STUDIO K38 pflegten das visuelle
Dasein von Gärtnern, undogmatisch, pragmatisch und optimistisch.
Im Zentrum der begleitenden Diskurs- und Wohnreihe „K38 Küchengespräche“
und „Hotelstipendium K38“ lag das gemeinsame Essen. Der Gast war
zugleich Gastgeber. Der Blick über die Schulter in den Kochtopf war zugleich
Einblick in die Arbeitsweise der Kochenden: Mit Werner Sewing, Raumlabor, One
Architecture, Bavo Research, Oliver Elser, dus architecten, RAL 2005, Christopher
Dell, feld 72, DUM office und anderen.
Die Untersuchung von ästhetisch-normativen Wechselwirkungen zwischen „Autobahn
und Natur“ und die Errichtung des „Flüchtlingslager“,
einer migrantischen Expansion vom Zonenplan mit eigener 1:1 Parzellenbesetzung
durch Wohnkonstruktion und Pflanzungen im Außenraum der Hochschule, folgten.
2003 - 2005 Professor at Hochschule für bildende Künste
Hamburg.
2002 Guest Professor at Wismar School of Architecture.
1994 - now Visiting lecturer at the Technical University Delft and Eindhoven.
1993 - now Lecturer at the Academies of Architecture in Arnhem, Tilburg, Amsterdam
and Rotterdam.
2002 Lecture at Technical University Berlin.
2000 Lecture for minister of Housing, designers week-end Wageningen.
2000 Speaker at IFHP 2000 in Rotterdam.
1999 Lectures about work of Schie 2.0 in a.o. Stuttgart, Viena and São Paulo.
1997 Free-range Urban Planning; Biënale of Architecture, São Paulo.
1997 How to design sustainability ; International Federation of Housing and
Planning, Göteborg.
1996 Sustainable urban Design; European Foundation Dublin.
1991 - now Lectures on interior, architecture, urban planning and environment
at:
various local governments and provincial services.
various offices for architecture and urban planning.